Ambulante Operationen in der Praxis

 

Der Vorteil der ambulanten Operationen in unserer Praxis liegt in der kontinuierlichen prä- sowie postoperativen Betreuung. Außerdem können Sie flexibel Ihre Zeit einplanen und vermeiden die stationären Aufenthalte. 

Folgende urologische Eingriffe in lokaler Betäubung:

  • Sterilisation (Vasektomie) zur Verhütung bei abgeschlossener Familienplanung

https://www.vasektomie.de/urologen/profil/urologische-praxis-augsburg

  • Auf Wunsch Durchtrennung des Vorhautbändchens (Frenulotomie) bei Verkürzung
  • Operative Erweiterung der Harnröhrenmündung (Meatusplastik)
  • Beschneidung (Circumcision) bei Vorhautverengung.
  • Entfernung von oberflächlichen Tumoren (z.B. Feigwarzen)
  • Entfernung von Abszessen am äußeren Genitale
  • Ultraschallgesteuerte Anlage eines Blasenkatheters
  • Flexible Videocystoskopie zur Detektion der Blasentumore

 

 

Urologische Vorsorge

 

Die Vorsorgeuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil in der Früherkennung von verschiedenen Krankheiten sowohl bei Frauen als ach bei Männern. Die Vorsorge ist somit essentiele Grundvoraussetzung für die Therapie verschiedener wichtiger Krankheiten, vor allem onkologische Erkrankungen bei beiden Geschlechtern.

Bei Frauen ist die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung unabdingbar. Allerdings ist auch die urologische Vorsorge sehr wichtig, z.B Nierensteine, Blasenschwäche sowie chronische Infektionen können vorgebeugt werden. In der Ultraschalluntersuchung kann rechtszeitig ein Nierentumor erkannt werden.

Die Vorsorgeuntersuchung bei Männern dient dabei unter anderem der (Früh-) Erkennung von Blasenentleerungsstörungen, Harnabfluss-Störungen, Steinerkrankungen und von Krebserkrankungen (Niere, Blase, Prostata, Hoden). Wir empfehlen, die urologische Vorsorge beim Mann ab dem 45. Lebensjahr durchzuführen. Bei positiver Familienanamnese ab dem 40 Lebensjahr. Dabei erstellen wir für Sie einen individuellen Vorsorgeplan, der auf dem PSA-Wert, der Tastuntersuchung sowie sonografischer Beurteilung der Prostata basiert ist. So können unnötige PSA-Bestimmungen vermieden werden.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen) - Erweiterte urologische Diagnostik

Die gesetzlichen Krankenkassen bitten im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen eine körperliche Untersuchung und die rektale Tastuntersuchnug der Prostata an.  

  • Tastuntersuchung des äußeren Genitale
  • Tastuntersuchung der Lymphknoten in der Leiste
  • Abtasten der Prostata rektal, durch den After
  • Anamnese und Beratung
  • Beratung zur Früherkennung des Darmkrebses

Zusätzliche Leistungen in der urologischen Vorsorge:

  • Hochauflösende Ultraschall­untersuchung der Prostata mit High-End Gerät, zusätzlich farbkodierte Doppleruntersuchung der Prostata
  • Ultraschall­unter­suchung der Nieren und Blase
  • Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) sowie PSA-Dichte
  • Schnelltest zur Früherkennung von Blasenkrebs
  • Urinuntersuchung zur Vorbeugung der Nierenschwäche und Erkennung der Tumorerkrankungen

 

Medikamentöse Tumortherapie

Medikamentöse Therapie sämtlicher Tumorerkrankungen in der Urologie in unserer Praxis

Eine maligne (bösartige) Tumorerkrankung kann in den meisten Fällen wie z. B beim Prostatakrebs im Frühstadium unerkannt bleiben. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deswegen essentiell. Das Ziel der Vorsorgeuntersuchung die Erkrankung früh zu entdecken und dann frühzeitig zu behandeln. In unserer Praxis werden umfassende Untersuchungsverfahren angeboten, die für Sie individuell auf der Basis der europäischen sowie deutschen Leitlinien der jeweiligen Fachgesellschaften angepasst werden.

Als ehemaliger Leiter der uroonkologischen Ambulanz und Facharzt für medikamentöse Tumortherapie begleite ich Sie durch alle Phasen der Krebserkrankung.

Medikamentöse Tumortherapie:

  • Prostatakrebs
  • Nierenkrebs
  • Harnleiterkrebs
  • Harnblasenkrebs
  • Hodenkrebs

Diagnostik und Therapie aus einer Hand:

Die meisten Behandlungen können wir vor Ort in unserer Praxis durchführen – einschließlich bestimmte Chemo- sowie Immuntherapieformen.

Selbstverständlich sichern wir für Sie die gesamte Nachsorge und begleiten Sie in allen Fragen während der Therapie!   

Psychosomatische Grundversorgung und Allgemeine sowie spezielle Notfallmedizin

 

Psychosomatische Abklärung ist mittlerweile ein tägliches Brot in der urologischen Praxis.  Körperliche Beschwerden sind meist ein Ausdruck der seelischen Störungen und bedürfen einer gezielten Diagnostik sowie Behandlung.

Es gibt eine Reihe der uroloigsche Erkrankungen die psychosomatisch verursacht werden können:

  • vorzeitigem Samenerguss

  • Libidoverlust

  • unerfüllter Kinderwunsch

  • Reizblasensyndrom

  • Unklares Beckenschmerzsyndrom

  • Onkoloigsche Patienten

Als KVB-zertifizierter Arz für Psychsomatik berate ich Sie gerne!

Speziallabor

Folgende Untersuchungen werden im eigenen Labor durchgeführt:

Mikroskopische Untersuchungen:

Unmittelbar nach Probengewinnung führen wir mikroskopische Untersuchungen durch:

  • Urinsedimentes und Ejakulat

 Mikrobiologische Untersuchungen:

Mit folgenden Methoden wird auf eine Infektion mit Bakterien, Pilzen oder sexuell übertragbare Erreger untersucht:

  • Untersuchung von Harnröhren-, Scheiden- und Hautabstrichen (Synlab)
  • Urin- und Spermaproben einschließlich entsprechender Keim- und Empfindlichkeitsprüfungen zur optimalen Infektionstherapie (Synlab)
  • Clamydien-Antigenuntersuchungen im Urin und Harnröhrenabstrich (Synlab)

Serologische Blutuntersuchungen in eigenem Labor:

  • Tumormarker: PSA (Prostatatumormarker) freies PSA
  • Hormone: Vitamin D, Testosteron , LH, FSH im Blut
  • Abkläeung der Erektionsstörungen

Stuhluntersuchung:

  • spezieller Suchtest auf okkultes Blut im Stuhl (immunologischer Hämoglobin-Haptoglobin-Stuhltest)
Fusionsbiopsie der Prostata

 

Fusionsbiopsie der Prostata

Bis vor ca. 10 Jahren stellte die Biopsie des Organs die einzige sichere Möglichkeit zum Nachweis eines Prostatakarzinoms dar. In den letzten Jahren hat die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata mit drei Tesla-Geräten eine Wertigkeit in der Primärdiagnostik und Überwachung von Patienten mit Prostatakarzinom erlangt. So gilt mittlerweile die technische Fusion von MRT-Bildern mit dem sonografischen Bild während der transrektalen oder perinealen Prostatabiopsie als sicherstes Diagnostikum in der Detektion des Prostatakarzinoms. Darüber hinaus können in vielen Fällen unnötige Prostatabiopsien vermieden werden, was unter anderem zu einer Reduktion der Komplikationen und besserer Compliance der Patienten führt. Der zunehmende Stellenwert der mpMRT der Prostata spiegelt sich nicht zuletzt in den aktuellen deutschen und europäischen Leitlinien wider. Zum Beispiel sollte vor Einschluss in die aktive Überwachung einer Therapieform des Prostatakarzinoms mit bestimmten Einschlusskriterien eine Bildgebung mittels mpMRT durchgeführt werden.

Trotz der Vorteile dieser innovativen uroradiologischen Diagnostik ist die flächendeckende und zeitnahe Verfügbarkeit der mpMRT-Untersuchung der Prostata ebenso wie die der konsekutiven MRT-Fusionsbiopsie hierzulande noch relativ eingeschränkt. Heutzutage wird die transrektale Fusionsbiopsie der Prostata hauptsächlich von Kliniken und seltener von ambulanten Einrichtungen bzw. Praxen angeboten.

Da die gesetzlichen Krankenkassen die Fusionsbiopsie nicht bezahlen oder nur zum Teil die Kosten erstatten, ist hier eine Zuzahlung erforderlich.